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Malteser in Nordrhein-Westfalen

Gelungenes 1. Netzwerktreffen der Einrichtungsleiter in NRW

18.05.2016

Am 13.Mai haben sich erstmals alle Einrichtungsleiter der Malteser-Flüchtlingshilfe in NRW in der Landeseinrichtung in Düren getroffen. Mit dabei waren auch die Koordinatoren der Flüchtlingshilfe auf Bezirksebene. 

 

Ziel dieses Arbeitstreffens war es, sich persönlich kennen zu lernen, auszutauschen, zu vernetzen und voneinander sowie miteinander zu lernen. „Das ist uns auch richtig gut gelungen“, zieht Flüchtlingskoordinatorin Anne Müller aus der Regionalgeschäftsstelle NRW eine sehr zufriedene Bilanz.

 

Nachdem Regionalgeschäftsführer Thomas Berding über die Flüchtlingshilfe der Malteser gesprochen hatte, folgte zunächst ein Fachvortrag zum Asylrecht. „Dieser Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen und Schritte im Asylverfahren, Fragen zum Familiennachzug, Arbeitsmöglichkeiten und Rechtsschutz war für die Praxis der Führungskräfte in den Einrichtungen ein wichtiger Impuls“, so Anne Müller weiter.  Die Einrichtungsleiter konnten anschließend ihre individuellen Fragen platzieren und konnten zusätzliches Informationsmaterial erhalten.

 

Nach der Mittagspause gab es zunächst  eine Führung durch die Einrichtung. Danach war ausreichend Zeit für den internen Austausch in Form eines „World Cafés“. Einige Kinder aus der Einrichtung hatten bei den Umbauten geholfen und waren begeistert von dieser ungewöhnlichen Abwechslung. Beim World Café warteten fünf Gastgeber an fünf Tischen, die die 23 Einrichtungsleiter zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion für jeweils 15 Minuten eingeladen hatten. Dann wurden die Tische gewechselt, so dass am Ende des Nachmittags jeder Einrichtungsleiter zu den Themen „Extremismus und Salafismus“, „Psychologische Unterstützungsangebote“, „Brandschutz und Arbeitssicherheit“, „Personalmanagement unter wechselnden Belegungszahlen“ sowie „Schnittstellen nach außen: Fuß fassen im kommunalen Sektor“ auf dem gleichen Stand war.

 

„Das war eine sehr gelungene, spannende Runde“, freut sich auch der Einrichtungsleiter der Malteser aus Düren, Maurizio Cremonesi. „Es hat allen viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt“.  Außerdem sei die Hemmschwelle  nun viel geringer, mal bei einem Kollegen anzurufen und zu fragen, wie er das so macht oder mal in anderen Einrichtungen vorbei zu fahren. So eine Einrichtungsleiterrunde in NRW, da waren sich am Ende alle einig,  soll es in Zukunft regelmäßig geben.

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