Navigation
Malteser in Nordrhein-Westfalen

Rückblick NRW-Tag: Starke Präsentation der NRW-Malteser bei brütender Hitze

07.09.2016

Der diesjährige NRW-Tag fand am heißesten Wochenende des Jahres Ende August in Düsseldorf statt. Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt feierten ihren 70. Geburtstag und trotzten der Hitze. Eröffnet wurde das bunte Bürgerfest am 26. August um 20.00 Uhr durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oberbürgermeister Thomas Geisel. Schon Stunden vorher, am späten Nachmittag, waren 180 Gäste auf dem „Malta-Beach“ zum Blaulicht-BBQ der Malteser erschienen. „Wir wollten damit nach den Phasen der Vorbereitung und des Aufbaus und vor der eigentlichen Präsentation am Samstag und Sonntag einmal tief Luft holen und gemeinsam mit unseren Blaulicht-Partnern in ungezwungener Atmosphäre zusammenkommen“, so Düsseldorfs Geschäftsführer Sebastian Lohkemper. Mit Erfolg: der Malta-Beach gegenüber der Düsseldorfer Altstadt entwickelte sich während dieses Abends zu Düsseldorfs schönstem Biergarten. Bei Alt und Gegrilltem, Saxophonmusik und guten Gesprächen verging der Auftaktabend viel zu schnell. Am Samstag und Sonntag öffneten dann die Zelte der vielen Aussteller und die Geburtstagsfeier konnte beginnen. Allerdings mit weniger Andrang als erwartet, denn die Hitze vor allem am Samstag machte Besuchern und Ausstellern schwer zu schaffen. Dennoch wurde Düsseldorf zum Schauplatz der größten Open-air-Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen. Die Malteser konnten sich dabei auf 2.000 Quadratmetern auf der Rheinwiese gegenüber der Altstadt präsentieren. „Gemeinsam mit den Maltesern aus Düsseldorf waren wir seit dem Frühjahr ganz schön mit den Vorbereitungen beschäftigt, aber es hat sich gelohnt“, so Kai Vogelmann von der Landesgeschäftsstelle NRW. Der Malteser-Auftritt war durchaus gelungen, was auch daran lag, dass viele Hände mit anpackten und mitmachten. Natürlich zeigten die Malteser auf ihrem Ausstellungsbereich auch Fahrzeuge, die nicht überall zu sehen sind. Unter anderem den neuen Einsatzleitwagen aus dem Bistum Münster und den weit über Münsters Bistumsgrenzen hinaus bekannten Landrover als Führungsfahrzeug. Auch einen alten VW-Kübelwagen und einen noch nicht ganz so alten Iltis und einen VW-Bus konnten gezeigt werden. Die Malteser aus Euskirchen stellten zusätzlich ihren Gelände-RTW zur Verfügung und aus Düsseldorf kam ein nagelneues Notarzteinsatzfahrzeug. „Gerade der Münsteraner Beitrag zog enorm viel Fachpublikum von Feuerwehr, THW, DLRG und Hilfsorganisation an“, blickt Vogelmann sehr zufrieden zurück. Außer Fahrzeugen präsentierten die Malteser in einem Großzelt (150 qm) und mehreren Pavillons nicht nur ihre Dienste („Hausnotruf und Hausnotruf der Zukunft“ gemeinsam mit der Telekom), sondern informierten auch über Freiwilligendienste, Ehren- und Hauptamt sowie die Mitgliedschaft im Malteser Hilfsdienst. Auch Freunde von Modellbauminiaturen kamen auf ihre Kosten. Ein Höhepunkt des NRW-Tages war aber ganz sicher die Ausstellung „112“ des Fotokünstlers Rainer Wengenroth im Malteser-Zelt. Über 50 Fotografien, die zum Teil aufwändig bearbeitet wurden, konnten gezeigt werden. Ausbilder der Malteser machten Werbung für die Erste-Hilfe und konnten sogar zwei wegen der Hitze plötzlich erkrankten Besuchern professionell helfen. Bei einem Reanimationstraining konnte ansonsten jeder NRW-Tag-Besucher seine Stärken und Schwächen checken. „Viel Raum hatten wir aber aufgrund der Lage am Rhein unserem Malta-Beach eingeräumt“, ergänzt Lohkemper. Mehrere Loungegarnituren und viele Liegestühle, Sonnenschirme und der Schatten der einzigen zwei Bäume auf dem Maltesergelände luden zum verweilen und ausspannen ein. Die Malteser-Jugend kümmerte sich um die Kinderbetreuung und ein Bungee-Trampolin lockte junge und alt Besucher in Scharen. Zusammen mit Terramundi, dem Reiseveranstaltungspartner der Malteser, und Malta Fremdenverkehr boten die Malteser eine große Verlosungs- und Fotowandaktion an. „Wir finden es wichtig, dass wir auch auf unsere Wurzeln als Malteser hinweisen und freuen uns, dass zwei so tolle Partner dabei waren“, so Vogelmann. Unter dem Strich ziehen die Malteser in NRW eine deutlich positive Bilanz ihres NRW-Tag-Beitrages. „Unser Konzept und unsere Ausführung taugen sicher als Blaupause für zukünftige NRW-Tage“, schließt Lohkemper.

Weitere Informationen