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Malteser in Nordrhein-Westfalen

Würdevoll: Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung

12.10.2017

In den vergangenen 25 Jahren ist in Nordrhein-Westfalen ein nahezu flächendeckendes Netz von Hospiz- und Palliativeinrichtungen für schwerstkranke und sterbende Menschen entstanden. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) jetzt in Düsseldorf aus Anlass der ersten landesweiten Hospiz- und Palliativtage. "Eine gute Hospiz- und Palliativversorgung trägt zu einem würdevollen Leben bis zum letzten Augenblick bei", sagte der Minister. Rund 9400 Menschen engagieren sich in NRW ehrenamtlich in der Sterbebegleitung. Laumann sagte, das Land verfüge heute über 306 ambulante Hospizdienste und 71 stationäre Hospize mit insgesamt 682 Plätzen. Hinzu kommen ambulante und stationäre Palliativangebote für die medizinische Versorgung schwerstkranker Menschen. Alleine 569 Helferinnen und Helfer engagieren sich in den 16 ambulanten Hospizgruppen der Malteser in NRW. 2016 wurden 1.748 Menschen begleitet. An den Tagen um den Welthospiztag am kommenden Samstag (14.10.) informieren erstmals landesweit 120 Hospiz- und Einrichtungen in über 70 Städten über ihre Arbeit. Die zentrale Auftaktveranstaltung ist am Freitag in Düsseldorf.

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