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Malteser in Nordrhein-Westfalen

Antrittsbesuch in NRW: Mit Georg Khevenhüller im Dialog

18.09.2018
Thomas Berding und Martin Rösler informierten Georg Khevenhüller über die Malteser in der Region NRW und im Erzbistum Köln.

NRW/ Köln, 18. September 2018: Der Unternehmer Georg Khevenhüller ist seit Mitte Juni neuer ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Seit gestern besucht er die Malteser in Nordrhein-Westfalen. Der Auftakt seiner Informations- und Kennenlernreise war Münster, wo vor 65 Jahren mit der Gründung des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland alles begann. "Ich will unseren Hilfsdienst in die Zukunft führen, und die Herausforderungen, die sich uns in Gesellschaft und Politik stellen, mit allen Maltesern zusammen meistern", so Khevenhüller. Um welche Herausforderungen es sich konkret handelt, möchte der 57jährige im Dialog mit Führungskräften und Ehrenamtlichen erfahren. Entsprechend umfangreich ist das Besuchsprogramm, das sich Khevenhüller für seine Reise durch NRW zusammenstellen ließ. In Münster stellten zum Auftakt der Reise zunächst die Diözesanreferenten ihre Aufgaben und Schwerpunkte vor, bevor es dann schon ins nördliche Münsterland nach Ochtrup ging, um den Pflegedienst der Malteser im Kreis Steinfurt kennenzulernen. „Der Fachkräftemangel in der Pflege und im Rettungsdienst stellen uns vor genauso große Herausforderungen wie die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für unsere vielen Dienste und Angebote. Wir Malteser sind Teil der katholischen Kirche und setzen uns aus christlicher Überzeugung für Menschen in Not ein. Unser Fundament ist und bleibt das Ehrenamt." Von Münster ging es heute sehr früh nach Köln in die Regional- und Landesgeschäftsstelle, wo er mit Thomas Berding und Martin Rösler über die Gesamtsituation in NRW, dem größten Landesverband der Malteser in Deutschland, sprach. „Unsere Gesellschaft könnte noch viel mehr ehrenamtliches Engagement gebrauchen. Dazu benötigen wir bessere Bedingungen für Menschen, die sich neben Schule, Beruf oder Familie für das Allgemeinwohl einsetzen – zum Beispiel durch weniger Bürokratie, eine großzügige Freistellung für Einsätze im Katastrophenschutz und durch mehr Anerkennung ihres Engagements“, betonte Khevenhüller. In Köln besuchte er nach seinem Antrittsbesuch in der Regionalgeschäftsstelle zunächst die Hausnotruf-Diensteleitertagung NRW und anschließend die Stadtgeschäftsstelle, wo er mehr über verschiedene ehrenamtliche Projekte in der Domstadt erfahren konnte. Von Köln aus geht es heute noch für ihn nach Essen zur Tagung des Regionalrates NRW. Morgen wird Khevenhüller dann nach einem kurzen Besuch in der Essener Diözesangeschäftsstelle zunächst die MMM-Praxis in Duisburg besuchen, dann den Menüservicestandort in Oberhausen und anschließend den Tagestreff MalTa in Bottrop kennenlernen. Vor seiner Weiterfahrt in das Bistum Aachen steht noch ein Termin beim Besuch- und Entlastungsdienst in Gladbeck an. In Aachen stehen neben weiteren Dialogangeboten mit Führungskräften auch ein Einblick in die Notfallsanitäterausbildung des Malteserbildungszentrums Euregio und der Besuch einer Malteser-Rettungswache auf dem Programm. Diese Informationsreise wird dann am Nachmittag in der ZUE Düren-Gürzenich enden, wo Georg Khevenhüller mit Mitarbeitern und Bewohnern ins Gespräch kommen möchte.  

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